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Unser Triptychon
Ausflug des Pfarrgemeinderates und Verwaltungsrates Treis nach Trier
Am Freitag, den 4. Dezember 2009 war es endlich soweit. Um 13:11 Uhr fuhren wir mit
dem Zug nach Trier um unser restauriertes Triptychon, das jetzt nur noch in einem
besonderen klimatischen Umfeld aufgestellt werden darf, im Original zu bewundern.
In Trier angekommen hatten wir das Bischöfliche Dom- und Diozesanmuseum, übrigens
ein ehemaliges Gefängnis, in wenigen Minuten erreicht.
„Bitte nicht anfassen! Keine Fotos!“ mit diesen Worten wurden wir ermahnt. Von unserer
Genehmigung ein Gruppenfoto zu schießen, konnten wir die strenge Dame jedoch überzeugen.
Danach bewunderten wir noch die konstantinische Deckenmalerei, die unter dem Trierer
Dom gefunden und in über zehnjähriger Puzzelarbeit aus mehr als 30.000 Fragmenten
zusammengesetzt wurde und die Modelle der frühchristlichen Kirchenanlage, aus der
der heutige Trierer Dom und die Liebfrauenkirche hervorgeht.
An der Kasse baten wir um Genehmigung ein Gruppenfoto vor dem Triptychon machen zu
dürfen, denn fotografieren ist hier verboten. Ohne Blitz wurde es uns gestattet.
Schnell hatten wir den aus dem Jahre 1552 stammenden Treiser Flügelaltar der ehemaligen
Katharinenkirche gefunden. Er übertraf unsere Erwartungen. Im Vergleich zur Kopie
im Vorraum unserer Pfarrkirche wirkte er wesentlich lebendiger. Pastor Floeck erklärte
uns die Szenen der Bilder unter der Bewachung des Museumspersonals. Wir wollten gerade
den Flügelaltar zusammenklappen, um auf den Außenflügeln die Heiligenbilder St. Castor
und St. Katharina betrachten zu können, da wurden wir gestört.
Auch Frau Franz fand unter fachkundiger Beratung eines Goldschmiedes doch noch neue
Ohrringe.
Es war an der Zeit zurück nach Treis zu fahren. Im Gasthaus Knaup trafen wir zum
gemeinsamen Abendessen auf die Pfarrgemeinderats- und Verwaltungsratsmitglieder,
die leider am Ausflug nicht teilnehmen konnten. Hier in gemütlicher Runde klang der
Abend aus.
Im Original mussten wir selbstverständlich noch auf Spurensuche gehen. Also ging
es über den Kreuzgang in den Trierer Dom. Genug Kultur. Nun war es langsam Zeit für
eine Stärkung. Beim Verlassen des Doms befanden wir uns mitten im Weihnachtsmarktgeschehen.
Hier stärkten wir uns mit Krebbelcher, Glühwein und anderen Köstlichkeiten.
Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer Treis